Freitag, 23. Januar 2009

Dinkel-Vollkorn Dünnele


Diese Süddeutsche Spezialität habe ich letztes Jahr auf dem Weihnachtsmarkt hier entdeckt. Obwohl ich mein ganzes Leben im badisch-schwäbischen Raum gewohnt habe, hatte ich zuvor noch nie etwas davon gehört. Verbreitet soll diese, dem Flammkuchen ähnliche, Speise vor allem hier am Bodensee sein. Es hat auch, wie so viele Leckereien, verschiedene Namen wie Dinnele, Dinnete oder auch Bodenseepizza. Das Rezept, das ich gefunden habe wird zwar mit normalen Mehl gemacht, aber da ich nur noch Vollkornmehl im Schrank hatte, wurde einfach dieses verwendet. Das Vollkornmehl hat dem ganzen noch mal einen speziellen Geschmack verliehen

Für ein Backblech:
Teig:

450-500g Mehl

1 Pck Trockenhefe

1 EL Öl

1 TL Zucker

1 TL Salz
alle Zutaten vermengen und so viel Wasser zugeben, bis ein ausrollbarer Teig entsteht

Teig gehen lassen

den Teig ausrollen, entweder zu kleinen Portionen oder auf Backblechgröße

den Teig bei 200° 7-10min vorbacken
Rahmmischung:

Sauerrahm oder
Schmand

mit
Salz,

Pfeffer,

Muskat,

Kräutern
würzen und abschmecken

den Teig damit bestreichen und nach Geschmack mit Gemüse und/oder Speck belegen


Sonntag, 18. Januar 2009

Rübli-Torte

Als wir Anfang Januar nach Hamburg gefahren sind, hat ein netter älterer Herr sich um unsere Hasen gekümmert. Als kleines Dankeschön habe ich heute passend dazu für ihn und seine Frau eine Rüblitorte mit Cream Cheese Frosting gebacken. Er hat sich riesig darüber gefreut, auch weil es zufälligerweise sein Lieblingskuchen ist. Allerdings habe ich nur einen kleinen gebacken, also nur die Hälfte der Zutaten dieses Rezepts verwendet.

5 Eier
trennen, Eiweiß steif schlagen
150-200g Zucker,

1 TL Zitronenschale,

3 EL Zitronensaft
zusammen mit den Eigelb cremig rühren
250g gem. Mandeln,

250g geriebene Möhren,

80g Mehl,

3 TL Backpulver
mischen, zur Ei-Zucker-Mischung geben und verrühren

Eiweiß unterheben

die Biskuitmasse in eine gefettete und mit Mehl bestäubte Springform geben und bei 175° ca 50min (der kleine ca 25min) backen

nach dem backen den Kuchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen
Cream Cheese Frosting:
250g Frischkäse
mit
1 EL weiche Magarine
verrühren bis die Masse glatt ist
2 Pck Vanillezucker
einrühren
etwas Zitronenschaleeinrühren und abschmecken

den Kuchen damit bestreichen
Pistazien
mit einer Palette an den Rand der Torte leicht festdrücken

Ravioli mit Ricottafüllung

Ich habe vor kurzem eine Nudelmaschine geschenkt bekommen. Da ich mich sonst immer mit dem Nudelholz abgemüht habe, hatte ich keine Ahnung, wie das ganze mit Nudelmaschine läuft. Man hört ja die unterschiedlichsten Geschichten darüber. Daher wollte ich mir für meine ersten Nudeln etwas mehr Zeit nehmen. Und da am heutigen Sonntag nichts weiter anstand, gab es endlich die ersten Nudeln. Ich muss sagen, dass ich mir das ganze schwieriger vorgestellt habe. Aber wenn man den Dreh einmal raus hat, geht es mit der Maschine ganz schnell und einfach. Also vielen Dank noch einmal an den lieben Schenker.

Nudelteig:
200g Mehl

2 Eier

1 TL Olivenöl

Zutaten zu einem Teig verkneten (darf nicht mehr kleben) und zugedeckt 30min in den Kühlschrank stellen

Teig nochmals durchkneten und halbieren, mit der Nudelmaschine dünn auswälzen (5)
Ricotta-Füllung:
3 EL Ricotta

2 EL Parmesan

Salz
Pfeffer
Paprika
Muskat

getr. Kräuter
alle Zutaten in einer Schüssel verrühren und abschmecken

kleine Portionen auf dem Nudelteig in einer Reihe verteilen, die Ränder mit wenig Wasser bestreichen, die zweite Lage Teig darüber legen und die Ränder leicht festdrücken, die einzelnen Ravioli abschneiden

Ravioli ca 8min abkochen

Soße:
1 Dose Pizzatomaten

1 Tube Tomatenmark

Salz
Pfeffer

Paprika

1 Pr Salz

ital. Kräuter
alle Zutaten in einen Topf geben, verrühren und aufkochen
Dazu habe ich noch Seranoschinken in Streifen geschnitten und kurz angebraten. Die Kombination hat sehr lecker geschmeckt und wird es wohl in Zukunft öfters mal geben.

Sonntag, 11. Januar 2009

Afrikanischer Erdnusstopf

Ich habe schon von mehreren Seiten gehört, dass dies ein ganz tolles Rezept sein soll. Bisher hatte ich nicht die Gelegenheit, es selbst zu testen. Gestern war allerdings nach langen mal wieder eine Freundin zum DVD-Abend hier und wir haben zusammen gekocht. Als wir den Abend geplant haben, ist mir der Erdnusstopf wieder eingefallen und so wurde er endlich umgesetzt. Ich muss sagen, ich verstehe die Begeisterung dafür. Ein leckeres, mal etwas anderes, Gericht mit interessanten Geschmack. Da hat selbst mein sekptischer Mitbewohner mehr als eine Portion verdrückt. Dazu habe ich Zitronen-Pfeffer-Honig-Gemüse und eine Basmati-Wildreis-Mischung gemacht.

Erdnusstopf:
500g Putenfleisch
waschen, abtupfen und klein schneiden, in
Erdnussöl
scharf anbraten, aus dem Topf nehmen und zur Seiten stellen
2 Zwiebeln
klein schneiden und im gleichen Topf wie das Fleisch anbraten
175g Erdnusscreme
in den Topf geben und kurz mitbraten, mit
1 Pr Salz,

1 Pr schwarzer Pfeffer,

1 Pr Cayennepfeffer,

1 EL gem. Kreuzkümmel
würzen
1 Dose Pizzatomaten
und
300ml Brühe
zugeben und aufkochen

das Fleisch zurück in den Topf geben und das ganze 20-30min köcheln lassen
etwas Petersilie
hacken und kurz vor Schluss in den Topf geben


Gemüse:

1-2 Paprika
klein schneiden
1-2 Karotten
schälen und in Scheiben schneiden

Gemüse in etwas Öl andünsten, mit
schwarzen Pfeffer
nach Geschmack würzen
1/2 Zitrone
auspressen und zum Gemüse geben
etwas Honig
mit in die Pfanne geben und alles gut vermengen, abschmecken

Dazu passt gut Reis oder Couscous


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