Freitag, 24. August 2012

Bertolli Trattoria Tour in Köln

Vor einiger Zeit hat mich Peggy zur Bertolli Trattoria Tour eingeladen. Sie erzählte mir, dass sie mit Bertolli durch ganz Deutschland tourt und kleine Trattorien besucht. In Italien gibt es diese Tour schon seit 2010. Die Idee dahinter ist es, die klassische italienische Küche zu entdecken. Entstanden ist daraus auch schon ein tolles Kochbuch mit den leckersten Gerichten und Berichten über die Trattorien, in denen sie serviert wurden.
Ich finde das ist eine schöne Idee und daher habe ich mich auch schon sehr auf den Abend gefreut. Diese Woche war es nun endlich soweit und Köln stand auf dem (Speise-)Plan. Außerwählt wurde das Piccola L'Originale, ein kleiner Familienbetrieb mitten in Ehrenfeld. Damit das auch so bleibt und alle sich auf das Zubereiten der leckeren Speisen konzentrieren können, heißt es hier: Selbstbedienung (Essen wird an der Theke bestellt, Getränke holt man sich selbst aus dem Kühlschrank und Besteck von einem kleinen Servierschränkchen).Daran geht der Charme des kleinen Lokals nicht verloren. Unter der Familie herrst eine lockere und fröhliche Stimmung, die sich auch auf die Gäste überträgt. Die Einrichtung tut ihr übriges. Die Wände in dunklem Lila, die dunklen Holztische und die von der Decke hängenden gedimmten Glühbirne laden zum wohlfühlen ein.
Die Karte bietet eine Vielzahl an Pizza, Pasta und Salaten. Die Pasta wird teilweise sogar noch selbst hergestellt. Die Preise sind mehr als in Ordnung.
Aber nun zum wesentlichen, dem Abend und dem Essen. Empfangen wurden wir von Peggy und Marc (von Bertolli). Gleich zum Empfang gab es einen Aperol Spritz.
Nach einer kurzen Vorstellrunde ging es auch schon los mit der Vorspeise, einer Variation aus Antipasti und Brot. Die Teller waren liebevoll angreichtet und ernteten beim Anblick bewundernde Ahs und Ohs.

Die Vorspeise war so lecker, so dass wir alle fast schon pappsatt waren. Bestellt wurden toll angerichtete Salate, Pizza und Pasta. Es wurde sogar eine Probierpizza für alle serviert. Ich habe mich für den Gemüseauflauf entschieden. Doch außer Timo, dem Tourbusfahrer, hat es keiner geschafft sein Essen aufzuessen. Dabei war das Essen so lecker.
Und obendrauf gab es dann noch Panna Cotta und Tiramisu als Nachtisch, obwohl diese gar nicht auf der Karte standen. Da konnte dann doch wieder keiner widerstehen zumindest mal zu kosten. Dazu gab es Grappa und Espresso.
Ich möchte mich hiermit noch mal bei allen Beteiligten für einen schönen Abend bedanken.

Sonntag, 19. August 2012

Pfannkuchentürmchen

 
Sonntagmittag heißt für mich immer erst einmal ausgiebig frühstücken. Da ich keine Lust auf Brötchen hatte, gab es mal wieder Pfannkuchen. Dieses Wochenende mal in der sommerlichen Variante mit Quark und Erdbeeren. Und jetzt schnappe ich mir erstmal ein Buch und ab gehts in den Park und den Sommer genießen.

Für 2 Personen:
150g Mehl,
1 Msp Salz,
1 TL Zucker
200ml Milch,
1 Eiin einer Schüssel verrühren
etwas ÖlTeig in einer Pfanne zu kleinen Pfannkuchen ausbacken
250g Quark
Zucker, Honig,
Zitronensaft, Vanille

Quark nach belieben verfeinern
Erdbeereneinen Teil in Scheiben, den anderen in kleine Stücke schneiden
MarmeladePfannkuchen bestreichen
dann mit Quark bestreichen
Erdbeerscheiben auf dem Quark verteilen
Pfannkuchen so zu einem Turm schichten
am Schluss Erdbeerstückchen darauf verteilen
Ich habe die Pfannkuchen selbst nicht so süß gemacht, da Marmelade und Quark schon sehr süß sind.

Freitag, 10. August 2012

Kindheitsessen: Bratkartoffeln mit Spinat und Ei

Bratkartoffeln mit Spinat und Ei war früher eines der klassischen Samstagmittagessen, die meine Mutter gekocht hat. Es war jahrelang eines meiner Lieblingsessen. Dann kam eine Phase, in der ich Spinat gemieden habe wie die Pest. Es war so ziemlich das ekligste Gemüse, was ich mir vorstellen konnte. Inzwischen esse ich Spinat wieder gerne. Den Spinat mit den "blubb", den meine Mama immer verwendet hat, kann ich allerdings noch immer nicht essen.
Wie sich der Geschmack über die Zeit verändert ist schon manchmal witzig. Gibt es Dinge, die ihr früher gerne gegessen habt und heute nicht mehr? Oder umgekehrt Zutaten, die ihr heute mögt und früher nicht? Mir würden spontan noch Pilze und Zucchini einfallen.

Für 2 Personen
ca. 250g TK-Spinatauftauen lassen
4-8 gekochte Kartoffelnschälen und in Scheiben schneiden
Ölin eine Pfanne geben, Kartoffeln knusprig anbraten
Salz, Pfeffer, PaprikaKartoffeln würzen
2-3 EL FrischkäseSpinat in einen Topf geben und Frischkäse hinzufügen
etwas Zitronensaftdazugeben
Salz, PfefferSpinat würzen
2-4 Eierin eine Pfanne geben und braten, salzen
Bratkartoffeln mit Spinat und Ei anrichten

Mittwoch, 8. August 2012

Erdnussbutter

 
Ich muss mich mal outen: ich bin süchtig nach Erdnussbutter. Egal ob herzhaft als Dips und Soßen oder süß in Gebäck und dem klassischen Peanutbutter-Jelly-Sandwich. Jetzt habe ich mal ran gewagt und Erdnussbutter selbst gemacht. Gar nicht mal so schwer und richtig lecker. Und wusstet ihr, dass man in Deutschland Erdnussbutter nicht als Erdnussbutter verkaufen darf? Denn es ist ja keine Butter drin. Ist doch logisch! Daher müssen die Produkte als Creme, Mus etc. gekennzeichnet sein.

Grundrezept:
Erdnüssegesalzene Erdnüsse gut waschen und trocknen lassen, ungesalzene direkt verwenden
Erdnüsse in den Mixer oder die Küchenmaschine geben und fein hacken
Erdnussölnach und nach etwas Öl dazugeben und pürieren bis die erwünschte Konsistenz erreicht ist
So viel zum Grundrezept. Ab hier kann man beliebig variieren. Wer es (sehr) salzig mag, kann die gesalazenen Erdnüsse auch kaum bis ungewaschen verwenden. Ansonsten kann man die Erdnussbutter nach Lust und Laune würzen und verfeinern:

* Chili
* Zucker
* Zimt
* Kakao
* Schokotropfen
* Crunchy mit grob gehackten Erdnüssen
* und und und

Dienstag, 7. August 2012

Hot Dogs

  
Hot Dogs heißt ja heiße Hunde. Also warum nicht mal als Hundebrötchen? Als ich dieses Bild gesehen habe, musste ich sie einfach nachbacken.

Für 8-10 Hot Dogs
300ml Milchleicht erwärmen
1 Würfel Hefein die Milch geben und ca. 10min gehen lassen
450g Mehl,
50g Zucker,
1 TL Salz,
1 EiZutaten zusammen mit der Hefe in eine Schüssel geben und zu einem Teig verkneten

Teig abgedeckt ca 1 Stunde gehen lassen, bis sich sein Volumen deutlich vergrößert hat

Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals kurz kneten

Teig in 8-10 Stücke teilen
Teigstücke zu ovalen Brötchen formen und zu Hundeköpfen einschneiden
auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen









Brötchen nochmals ca 15min gehen lassen
Zucchini, Oliven oder ähnlicheszu Augen und einer Nase schneiden
in die Brötchen drücken
etwas Magarineschmelzen und die Brötchen bestreichen
Brötchen im vorgeheizten Backofen bei 175° ca 10min backen
Zwiebelin halbe Ringe schneiden
ÖlZwiebeln darin anbraten
Würstchen oder Tufuwürstchen
erhitzen
Soße (Ketchup, Senf, Grillsoßen etc. nach Wahl)Brötchen aufschneiden, mit Würstchen, Zwiebeln und Soße belegen


Donnerstag, 2. August 2012

Crispy Sushi

Bei mir um die Ecke hat ein neuer Asiate eröffnet. Der musste natürlich gleich mal getestet werden. Auf der Karte waren so viele leckere Gerichte, ich konnte mich gar nicht wirklich entscheiden. Dann ist mir etwas ins Auge gesprungen: Crispy Sushi. Sushi kenne ich, aber crispy? Laut Karte war das "Crispy" Tempurateig. Das war mir neu und musste natürlich bald zuhause getestet werden (im Restaurant habe ich mich dann doch für das klassische Sushi und Algensalat entschieden).

Für ca. 5-6 Rollen (ca. 36 Stück)
200g Sushireisnach Anleitung zubereiten
1-2 Möhrenschälen, in Streifen schneiden
Salatgurkeschälen, in Streifen schneiden
1 Avocadoschälen, in Streifen schneiden
ZitroneAvocado mit dem Saft beträufeln, damit sie nicht braun wird
2-3 Nori-Blatthalbieren, mit der "glänzenden" Seite nach unten auf die Bambusmatte legen
Sushireisauf dem Nori-Blatt verteilen, am Rand etwas Platz lassen
Wasabiden Reis dünn bestreichen

Gemüsestreifen in die Mitte legen

Nori-Blatt mit der Bambusmatte aufrollen und festdrücken

Vorgang mit den anderen Blättern wiederholen
120g Mehl in eine längliche Schüssel geben
1 Ei zum Mehl geben
250ml kaltes Wasser
nach und nach zum Mehl geben und verrühren bis ein dickflüssiger Teig
entsteht (mit Finger testen: Mehl sollte zäh bis kaum noch tropfen)
reichlich Öl  erhitzen
Sushirollen im Tempurateig wenden und im Öl fritieren
Sushirollen in je 6 Stücke schneiden
Sojasoße, Wasabi 
und Inger

dazu reichen

Teile des Wassers können mit japanischem Bier (z.B. Asahi) ersetzt werden. Der Teig kann mit Gewürzen wie Chilipulver verfeinert werden.

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